Parodontologie

ParodontologieAb 40 wird meistens die Erkrankung Parodontose, oder Parodontitis genannt, zur Gefahr. Das ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparates, die völlig gesunde Zähne treffen kann. Ursache dafür sind Bakterien. Sie nisten sich in Zahnfleischtaschen ein, lösen eine Zahnfleischentzündung aus und greifen später den Kieferknochen an.

Mit fatalen Folgen: Das Zahnfleisch zieht sich zurück, lässt die Zahnhälse freiliegen, in der Tiefe baut sich Kieferknochen ab. Der Zahn verliert den Halt und fällt aus.

Die einzige Chance, sich vor dieser Erkrankung zu schützen, ist Prophylaxe. Außerdem sollten Sie auf erste Anzeichen einer Parodontose achten! Das könnte geschwollenes Zahnfleisch sein, Zahnfleischbluten oder Mundgeruch.

Parodontose steckt an und wird chronisch, sobald sie erstmals ausbricht. Man kann die Erkrankung zwar stoppen, vollständig heilen lässt sie sich nicht. Stattdessen ist bei einer unbehandelten Parodontose mit gesundheitlichen Folgeproblemen zu rechnen: Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen, Wechselwirkungen zu Diabetes, vermutlich sogar zu Osteoporose, sowie ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten.

Eine Nachsorgebehandlung ist immer sinnvoll, da Rezidiven nicht ausgeschlossen sind. Untersuchungen im Abstand von 3 bis 6 Monaten sind die ideale und einzig sinnvolle Methode, um Zähne und Zahnfleisch gesund und die Parodontitis in Schach zu halten.